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Beim Sichten aktueller Meldungen für unser Blog ist mir heute eine bei twitter gepostete Stellenanzeige ins Auge gestochen (schmerzte zugegeben). In einem Foto-Portraitstudio wird ein Praktikumsplatz für 6-12 Monate angeboten, bei einer 5-Tage-Woche ... für lau. Natürlich würde man den/die Praktikantin bei der Erstellung der eigenen (Bewerbungs-) Mappe unterstützen.

Beim Sichten aktueller Meldungen für unser Blog ist mir heute eine bei twitter gepostete Stellenanzeige ins Auge gestochen (schmerzte zugegeben). In einem Foto-Portraitstudio wird ein Praktikumsplatz für 6-12 Monate angeboten, bei einer 5-Tage-Woche ... für lau. Natürlich würde man den/die Praktikantin bei der Erstellung der eigenen (Bewerbungs-) Mappe unterstützen.

Meine Damen und Herren, wir reden hier nicht von einem Schul- oder einem Ein-paar-Wochen-Praktikum. Nein, wir sprechen von bis zu einem Jahr! Manchmal frage ich mich, wo das noch alles hinführt. Im Mittelalter hat der Lehrling - abgesehen davon, dass er quasi Arbeitssklave gewesen war - wenigstens noch Kost und Logis beim Meister erhalten.

Erinnere ich mich zurück, so war das Salär der Fotografenlehrlinge in den 80ern auch nur DM 200/250/300 (1., 2., 3. Lehrjahr) gewesen. Nur noch unterboten von dem Lehrlohn der Friseur/innen. Praktikanten bekamen nichts, aber so ein Praktikum dauerte meistens nur ein paar Wochen. Je größer der Ruhm des Chefs, desto weniger Entlohnung gab / gibt es. Bezahlt wird quasi mit der Nennung des Studios in den Arbeits- / Bewerbungsunterlagen, was sicherlich so manche Tür in dem weiteren Berufsleben öffnen kann. Aber ich spreche hier nicht davon, dass eine Ausbildung reich machen muss. Es sollte jedoch wenigstens eine Entlohnung für die Arbeit vorhanden sein, so dass die jungen Leute ihre Unkosten tragen können. Die Arbeit eines/einer Praktikanten/in besteht nämlich in den allermeisten Fällen nicht im Danebenstehen und Lernen. Gängiger sind Handlanger-, Hilfs- und Aufräumdienste.

Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen die Grundkosten immer teurer werden, das Einkommen bei den Meisten stagniert oder geringer wird und speziell kreative Leistungen im Internet verramscht werden, sollte man solche Zeichen nicht vermeiden. Man kann sich nicht auf der einen Seite über Online-Bilddienste beschweren, bei denen Fotografien oder Grafiken für "einsfünfzig" angeboten werden und im Gegenzug den Nachwuchs bei einen Vollzeitjob mit einem Händedruck abspeisen. Oder soll es entsprechende Berufswünsche abschrecken?

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