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Daten-Clouds und der Patriot Act

Auf dem "Diskussionsforum Netzpolitik" der CDU in Berlin hat am Mittwoch Severin Löffler aus der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland die Debatte um Zugriffe von US-Geheimdiensten auf europäische Daten in der Cloud als "Scheindiskussion" bezeichnet. "Das Märchen mit dem Patriot Act sei gezielt in Umlauf gebracht worden", so Löffler. "Das US-amerikanische Anti-Terror-Gesetz erlaube einen Zugang zu Bits und Bytes in den Daten-Clouds nur unter ganz engen Voraussetzungen. Der größte Teil der Daten, die ein Nutzer hierzulande Microsofts Cloud-Diensten anvertraue, bleibe sowieso in Europa … Für die Cloud bestimmte Informationen allein in Deutschland vorhalten zu wollen, stelle jedenfalls das gesamte Konzept auf den Kopf.", Löffler weiter.

Auf dem "Diskussionsforum Netzpolitik" der CDU in Berlin hat am Mittwoch Severin Löffler aus der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland die Debatte um Zugriffe von US-Geheimdiensten auf europäische Daten in der Cloud als "Scheindiskussion" bezeichnet. "Das Märchen mit dem Patriot Act sei gezielt in Umlauf gebracht worden", so Löffler. "Das US-amerikanische Anti-Terror-Gesetz erlaube einen Zugang zu Bits und Bytes in den Daten-Clouds nur unter ganz engen Voraussetzungen. Der größte Teil der Daten, die ein Nutzer hierzulande Microsofts Cloud-Diensten anvertraue, bleibe sowieso in Europa … Für die Cloud bestimmte Informationen allein in Deutschland vorhalten zu wollen, stelle jedenfalls das gesamte Konzept auf den Kopf.", Löffler weiter.

Gunnar Bender, deutscher Cheflobbyist von Facebook: "Mit der Versteifung auf den Datenschutz verschläft Deutschland die eigentlichen Potenziale der neuen Netzwerke … müssen wir davon weg kommen, uns über Privatheit zu unterhalten." Zugleich beteuerte er, dass sich das soziale Netzwerk an europäisches Recht halte.

Sicherlich beschneidet der deutsche Datenschutz einige Potentiale der globalen Daten-Clouds. Dem Nutzer fehlt in der Regel jedoch die Information, wo seine Daten gespeichert sind. Die Auswahl der Serverstandorte unterliegt den Anbietern und diese agieren nach (unternehmens-)politischen oder Kostenfaktoren. Die Datenschutzbestimmungen sind jedoch von Land zu Land verschieden - sofern es solche überhaupt gibt.

Weiterhin gilt es zu bedenken, dass die Verteilung von Daten, sind diese erst einmal von Dritten abgegriffen, nicht mehr von dem Eigentümer kontrollierbar ist. Man kann sicherlich nicht davon ausgehen von irgendwelchen Behörden oder Institutionen eine Information zu erhalten, sollten die eigenen Daten aus irgendwelchen national-relevanten Gründen geprüft oder weitergeleitet werden. Gerade z.B. bei den Fluggastdaten oder Kontobewegungen erkennt man schnell, wie großzügig Informationen gesammelt oder Freigaben zwischen den Staaten erfolgen. Dass gerade Facebook Deutschland warnt Potentiale zu verschlafen, grenzt schon an Irrwitz. Schließlich erwirtschaftet das Soziale Netzwerk seinen Gewinn durch persönliche Daten seiner Nutzer. Da könnte man gleich den Bock zum Gärtner machen.

Wer seine Daten in der Cloud ablegt, sollte immer noch darauf achten, dass sich die Server in Deutschland - oder zumindest in Europa befinden. In jedem Fall sollten die Daten vor der Übertragung bereits verschlüsselt sein. Hierzu gibt es diverse, kostenlose Programme oder Apps.

Den gesamten Artikel lesen Sie auf heise.de

Quelle: heise.de

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